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[1] DVD - Digital Versatile Disc

[1.2.1] Was bedeutet "anamorph" bzw. "16:9 optimiert"?

Einfach ausgedrückt handelt es sich beim anamorphen Transfer um die Aufzeichnung eines in die Länge gezogenen Bildes. Da viele Filme in Breitbild-Formaten größer als 16:9 (1,77:1) vorliegen, besitzen sie am oberen und unteren Bildrand mehr oder weniger breite "schwarze Balken". Diese Bildbereiche werden demnach nicht für Bildinhalte genutzt; wertvoller Speicherplatz geht verloren. Beim anamorphen Transfer werden nun diese schwarzen Bereiche außerhalb des 16:9-Rahmens benutzt, um weitere Bildzeilen darzustellen. Dabei erhöht sich die Bildauflösung um 33 Prozent, das Bild sieht jedoch auf normalen 4:3- Fernsehgeräten langgezogen aus. 16:9-TVs erkennen das Bildformat und ziehen es automatisch in der Horizontalen auseinander, so dass die Proportionen wieder stimmen. 4:3 Geräte benötigen dafür eine spezielle 16:9 Umschaltung, fehlt eine solche Funktion kann aber ausnahmslos jeder DVD-Player mit der Einstellung "Letterbox" o.ä. das Bild entsprechend "herunterrechnen".


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