THX ist KEIN Tonsystem wie DTS oder Dolby Digital! THX war ursprünglich eine
Qualitätsnorm für Kinos. Um die THX-Lizenz zu erhalten, musste ein Kinosaal eine Reihe von
Bedingungen erfüllen um jedem Zuschauer im Kino eine optimale Vorstellung bieten zu
können.
Im Heimbereich findet man das THX-Logo auf Surroundgeräten, Abspielgeräten,
Lautsprechern und auf ausgewählter Software. In THX-Verstärkern oder Receivern arbeiten
im THX-Modus einige zusätzliche Schaltungen, die den Klang verbessern sollen : Anpassung
der Surroundlautsprecher an die Hauptlautsprecher, Absenkung der Höhen auf den
Frontkanälen. THX-Verstärker müssen eine gewisse Mindestleistung erbringen, auch eine
aktive Frequenzweiche für Subwoofer ist zwingend vorgeschrieben (genauere Informationen
gibt es auf der THX-Homepage unter http://www.thx.com). Ein Lautsprecherset mit THX-
Lizenz besteht idealerweise aus drei identischen Frontlautsprechern nach D`Apolito-
Bauweise, also mit dem Hochtöner in der Mitte zwischen zwei Mittel-Tieftönern. Mittlerweile
sind aber auch "liegende" Center erlaubt. Subwoofer (vorzugsweise zwei Stück) sind
vorgeschrieben und die Surroundlautsprecher müssen nach dem Dipol- Prinzip gefertigt sein.
Bei THX-Software handelt es sich um "gewöhnliche" Filme, deren Mastering und
Reproduktion von THX-Technikern überwacht wurde. Dies soll eine hohe Qualität sichern,
nicht selten waren aber THX-Aufnahmen qualitativ schlechter als Filme ohne THX-Logo.
Noch einmal klar und deutlich: Zur Wiedergabe von THX-Software (also DVDs,
Videokassetten, Laserdiscs) benötigt man keine THX-Hardware. Filme ohne THX-Logo
profitieren genauso von den zusätzlichen Schaltungen. |